Scheidenpilz – ganzheitliche Therapie

Scheidenpilz durch Darmpilz

Eine Scheidenpilzinfektion ist eine lästige Angelegenheit. Besonders unangenehm wird der Scheidenpilz, wenn er chronische Züge annimmt und in regelmässigen Abständen immer wieder kehrt. Der verantwortliche Pilz ist zumeist Candida albicans, ein Hefepilz, der jede Schwäche des Immunsystems nutzt, um sich auszubreiten – ob im Darm, auf der Haut oder eben auch in der Scheide. Neun ganzheitliche Massnahmen sorgen bei Scheidenpilz dafür, dass der Pilz nicht nur kurzfristig vertrieben wird, sondern auch dauerhaft verschwunden bleibt.

Scheidenpilz – Wenn Juckreiz zur Qual wird

 

Viele Frauen leiden immer wieder unter Scheidenpilz (auch Vaginalmykose genannt) – einer Pilzinfektion der Scheidenschleimhaut. Die übliche Behandlung in der gynäkologischen Praxis wirkt meist schnell. Doch nicht selten kehrt der Scheidenpilz genauso schnell wieder zurück.

 

Während sich eine Pilzinfektion auf der Haut oder im Darm nicht unbedingt mit Juckreiz äussert, tut dies der Scheidenpilz mit teils unerträglicher Vehemenz.

 

Der Juckreiz kann so stark werden, dass frau sich in der Öffentlichkeit nur mit äusserster Selbstbeherrschung vom Griff in den Schritt abhalten kann. Jeglicher Versuch, den Juckreiz jedoch durch Reiben zu lindern, macht das Problem noch schlimmer, da sich jetzt zum Juckreiz noch ein schmerzhaftes Brennen gesellen kann.

 

Die Schleimhäute in der Scheide werden vom Scheidenpilz so stark angegriffen, dass auch Geschlechtsverkehr – ebenfalls eine Art der Reibung – zu einer ganz neuen Herausforderung wird.

 

Abgesehen davon, dass Geschlechtsverkehr mit einem Scheidenpilz wegen der hohen Ansteckungsgefahr nicht empfehlenswert ist, können im Anfangsstadium der Scheidenpilzinfektion besonders intensive Empfindungen beim Sex überhaupt erst auf den Scheidenpilz hindeuten.

 

Innerhalb kurzer Zeit breitet sich der Pilz jedoch so aus, dass Geschlechtsverkehr oft nur noch unter Schmerzen möglich ist.

 

Da sich ein Scheidenpilz auch durch Brennen beim Wasserlassen äussern kann, denken manche Frauen zunächst auch an eine Blasenentzündung.

Scheidenpilz durch Candida albicans

 

Verantwortlich für einen Scheidenpilzinfektion ist meist der Hefepilz Candida albicans. In etwa 80 Prozent aller Fälle sorgt er in der Scheide für unangenehmen Juckreiz, Schmerz und Ausfluss.

 

Candida-Pilze befinden sich überall um uns herum und können sich somit auch an vielen verschiedenen Körperstellen niederlassen. So findet man Candida albicans auf der Haut ebenso wie an den Schleimhäuten im Mund-, Nasen- und Rachenraum, ja, im gesamten Verdauungssystem, aber auch an den männlichen und weiblichen Geschlechtsorganen.

 

Das blosse Vorhandensein des Candida Pilzes löst jedoch noch längst keine Pilzinfektion aus. Solange sich der Pilz nicht über Gebühr vermehrt, schadet er der Gesundheit nicht.

 

Stimmen jedoch die Voraussetzungen, ist also – aus welchen Gründen auch immer – das Immunsystem des Menschen geschwächt, dann nutzt der Pilz die Gelegenheit und breitet sich massiv aus. Sofort werden die charakteristischen Beschwerden spürbar:

Scheidenpilz Symptome

Scheidenpilz – Die Symptome

 

Eine Scheidenpilzinfektionkann mit den folgenden Symptomen einhergehen:

  • gerötete und geschwollene Vaginalschleimhäute
  • starkes Jucken und Brennen im Vaginalbereich
  • Brennen beim Wasserlassen
  • weisslicher (auch krümeliger) Ausfluss mit schwachem Geruch
  • Schmerzen beim Geschlechtsverkehr

Scheidenpilz – Welcher Pilz?

 

Nicht immer ist Candida albicans für die genannten Beschwerden der Auslöser. Es könnte sich ebenso um den Candida glabrata, den Candida krusei oder auch um eine bakterielle Infektion handeln, wobei letztere sich meist durch einen sehr unangenehmen, fischigen Intimgeruch von einer Pilzinfektion unterscheidet.

 

Der Candida glabrata sowie der Candida krusei sind resistent gegen die üblichen Dosierungen aller für gynäkologische Zwecke zugelassenen schulmedizinischen Antimykotika (Anti-Pilz-Medikamente) oder zumindest nicht ausreichend wirksam. Daher wird beim Frauenarzt vor einer Medikamentenverordnung abgeklärt, welche Candida-Art nun der Auslöser der Infektion ist.

 

Auch wird natürlich eine bakterielle Infektion ausgeschlossen oder unter Umständen bestätigt.

 

Möchte man die Scheidenpilzinfektion auf ganzheitlichem Weise angehen, ist es unerheblich, welche Candida-Art ihr Unwesen treibt, da die ganzheitlichen Massnahmen zur Wiederherstellung eines insgesamt gesunden Körpermilieus beitragen, wo sich dann weder pathogene (krankheitserregende) Bakterien noch Pilze wohl fühlen sollten.

 

Da eine Scheidenpilzinfektion bei massiver Ausbreitung jedoch auch die Ansiedlung von schädlichen Bakterien erleichtert, diese zu Entzündungen im Unterleib führen können, was wiederum verklebte Eileiter und damit eine mögliche Unfruchtbarkeit mit sich bringen könnte, ist der Einsatz von schulmedizinischen Medikamenten gegen den Pilzbefall nicht rundheraus abzulehnen.

 

Ideal wäre bei starken Scheidenpilzinfektionen die Kombination schulmedizinischer und ganzheitlicher Massnahmen. Bei leichtem Scheidenpilz genügen letztere meist völlig.

Pilzinfektion Frau und Mann

Scheidenpilz beim Mann?

 

Natürlich können Männer mangels Scheide keine Scheidenpilzinfektion erleiden, doch kann Candida albicans auch den Penis ins Visier nehmen.

 

Ist dies der Fall, so zeigen sich kaum die für den Scheidenpilz der Frau typischen Symptome. Das liegt daran, dass die Eichel im Gegensatz zur Vagina eher trocken ist, so dass sich die Pilze dort nicht ganz so rasant ausbreiten können.

 

Etwas anders verhält es sich allerdings bei Männern mit einer Vorhautverengung. Hier finden die Pilze wieder die leicht feuchte und geschützte Umgebung, die sie zur Vermehrung benötigen. Jetzt können auch beim Mann die typischen Symptome wie Juckreiz, Rötung und weisser Belag auf der Eichel sichtbar sein.

Scheidenpilz: Achtung Ansteckungsgefahr!

 

Die für Scheidenpilzinfektionen verantwortlichen Pilze sind äusserst gesellig. Das heisst, sie „hüpfen“ schnell von einem Menschen zum anderen. Daher ist die Ansteckungsgefahr insbesondere beim Geschlechtsverkehr besonders gross.

 

Zwar leiden Männer unter einer Pilzinfektion des Genitalbereiches – wie erwähnt – so gut wie gar nicht. Doch Träger des Pilzes können sie durchaus sein. Auf diese Weise kommt es leicht zu einer ständigen gegenseitigen Neuansteckung zwischen zwei Sexualpartnern.

 

Bei einem hartnäckigen Scheidenpilz wäre es daher empfehlenswert, wenn der Mann sich vorsichtshalber ebenfalls behandeln oder zumindest einmal von einem Urologen untersuchen liesse – und zwar auch dann, wenn er keine Beschwerden hat.

 

Nicht selten beobachten Frauen nämlich, dass eine Trennung vom chronischen Scheidenpilz erst nach der Trennung vom aktuellen Partner stattfinden konnte – und das womöglich nur, weil sich der Partner weigerte, sich an der Anti-Pilz-Therapie zu beteiligen.

 

Woher kommt der Pilz jedoch überhaupt? Was ist die Ursache dafür, dass er sich so ausbreiten und die Schleimhäute ungestört besiedeln kann?

Scheidenpilz – Die Ursachen

 

Eine Scheidenpilzinfektion kann viele Ursachen haben. Meist jedoch treten – insbesondere aus ganzheitlicher Sicht – mehrere Ursachen gleichzeitig auf.

Scheidenpilz durch zu viel Hygiene?

 

Die meisten Menschen bringen eine Scheidenpilzinfektion immer noch mit fehlender Hygiene in Verbindung. Doch das ist grundlegend falsch. Häufig ist eher das Gegenteil der Fall – nämlich übertriebene Hygiene mit desinfizierenden Intimpflegemitteln.

 

Diese zerstören die natürliche Scheidenflora, heben damit den körpereigenen Schutz der Scheide auf und schaffen folglich einen idealen Lebensraum für Pilze.

 

Die Verwendung von reinem Wasser zur Reinigung des Intimbereichs – in Verbindung mit einer duftfreien Waschlotion aus dem Naturkosmetiksektor – ist daher vollkommen ausreichend.

 

Schon allein dieser Punkt zeigt, dass nicht der Pilz an sich das Problem ist, sondern das Körpermilieu. Erst wenn dieses so gestört ist, dass sich der Pilz ansiedeln und vermehren kann, tut er dies auch. Bei einem starken und ausgeglichenen Körpermilieu hingegen traut sich kein Pilz aus der Deckung, was heisst, es kommt zu keiner Pilzinvasion!

 

Ein gestörtes Körpermilieu zeigt sich heutzutage meist in einer Kombination aus einer chronischen Übersäuerung, einem geschwächten Immunsystem sowie einer disharmonischen Darmflora (Dysbakterie bzw. Dysbiose).

Scheidenpilz durch Übersäuerung

 

Eine chronische Übersäuerung des Körpers zeigt sich nun darin, dass in eigentlich basischen Körperbereichen, zu denen beispielsweise der Dünndarm zählt, die pH-Werte sinken (also sauer werden) und gleichzeitig dort steigen (also weniger sauer oder gar basisch werden), wo normalerweise ein saurer pH-Wert herrschen sollte, wie z. B. in der Scheide.

 

Dies hat natürlich auch Auswirkungen auf die dort lebenden Mikroorganismen, die sich nun dem veränderten Lebensraum (u. a. pH-Wert) anpassen müssen. Gerade die Milchsäurebakterien aber, die in der Scheide für den sauren pH-Wert sorgen, können bei steigendem pH-Wert nicht mehr überleben – ganz im Gegensatz zu den Pilzen.

 

Die Pilze finden jetzt immer mehr Lebensraum, da die gesunde Scheidenflora (Milchsäurebakterien) langsam verschwindet und den Pilzen somit Platz macht.

 

Gleichzeitig kommt es durch eine Verschiebung der natürlichen pH-Werte zur Reizung der empfindlichen Schleimhäute. Diese Reizung schädigt das Schleimhautgewebe.

 

Eine lädierte Schleimhaut ist – neben einem grosszügigen Zuckerangebot durch eine kohlenhydratreiche Ernährung – so ziemlich das Beste, was den Pilzen unterkommen kann.

 

Hier siedeln sie sich mit Vorliebe an und ernähren sich – abgesehen vom Zucker – auch von den absterbenden Zellen der kränkelnden Scheidenschleimhaut.

 

Folglich finden Pilze in einem übersäuerten Körper ideale Lebensbedingungen.

Scheidenpilz durch Darmpilz

 

Oft hat ein Scheidenpilz seinen Ursprung im Darm.

 

Sind nämlich die Darmschleimhäute aufgrund einer bestehenden Übersäuerung mit Pilzen besiedelt, ist der Weg zur Vaginalschleimhaut nicht mehr weit. Ein Scheidenpilz tritt daher sehr oft besonders dann auf, wenn bereits ein Darmpilz zugegen ist.

 

Das bedeutet nun, dass bei einer Scheidenpilzinfektion immer auch der Darm saniert werden sollte. Nur so kann verhindert werden, dass die Darmpilze auch im Vaginalbereich wiederholt Infektionen auslösen und der Darmpilz zum Scheidenpilz wird.

 

Eine Darmsanierung mit Aufbau der gesunden Darmflora drängt den Pilz zurück. Da ferner eine gesunde Darmflora ein wichtiger Bestandteil des Immunsystems darstellt, wird durch diese Massnahme auch gleich das bei Pilzinfektionen geschwächte Immunsystem gestärkt.

Scheidenpilz durch schwaches Immunsystem

 

Verschiedene weitere Faktoren können nun ebenfalls das Immunsystem schwächen oder unterdrücken und somit den Weg für einen Scheidenpilz ebnen:

 

Dazu gehören Medikamente wie Cortison und Immunsuppressiva, aber auch chronischer Stress, der den Körper langfristig auslaugt und anfällig für Krankheiten aller Art macht und so natürlich ebenfalls für Pilzinfektionen.

 

Ganz besonders häufig fördert auch die Einnahme von Antibiotika nicht nur die Entstehung einer Darmpilzinfektion, sondern auch die einer Scheidenpilzinfektion, so dass sehr oft zwar die Krankheit verschwindet, deretwegen man Antibiotika nahm, aber unmittelbar danach das Jucken in der Scheide einsetzt.

Scheidenpilz durch Antibiotika

 

Ein Antibiotikum wird bei nahezu allen bakteriellen Erkrankungen vom Arzt verschrieben. Es tötet zwar die bakteriellen Erreger ab, aber die nützlichen Bakterien der Darm- und Scheidenflora bleiben von dieser rigorosen Massnahme ebenfalls nicht verschont.

 

Das Ergebnis einer Antibiotika-Behandlung ist daher immer eine gestörte Schleimhautbesiedlung sowohl im Darm als auch in der Scheide.

 

Da ein Antibiotikum ausschliesslich Bakterien abtötet und somit den Pilzen nichts anhaben kann, freuen sich die Pilze schon, wenn ein Antibiotikum im Körper eintrifft. Das Medikament reduziert die gesundheitsfördernden Bakterien und verändert so die zuvor ausgeglichene Darm- und Scheidenflora zugunsten der Pilze.

 

Ein weiterer Aspekt, der die Ansiedlung eines Scheidenpilzes begünstigt, ist die Einnahme von Hormonen, wie z. B. die Antibabypille.

Scheidenpilz durch Antibabypille

 

Durch die Einnahme künstlicher Hormone wie der Antibabypille gerät nicht nur das gesamte Hormonsystem aus dem Gleichgewicht. Einige Hormone regen ausserdem regelrecht das Pilzwachstum an – und das Hormon Östrogen gehört offenbar dazu.

 

Allerdings ist noch nicht ganz klar, ob Pilze das Hormon selbst für ihr Wachstum benötigen oder ob sie es "umbauen" und so für ihre Vermehrung nutzen können.

 

Einigkeit bei allen in diesem Bereich forschenden Wissenschaftlern besteht jedoch darin, dass die östrogenhaltige Antibabypille ein Risikofaktor für die Entstehung einer Pilzinfektion darstellt.

 

Bei einer Neigung zu häufigen Scheidenpilzinfektionen lohnt es sich daher enorm, über einen Pillenwechsel oder eine hormonfreie Verhütungsmethode nachzudenken.

Scheidenpilz durch Synthetikfasern

 

Ein weiterer Auslöser für die Entstehung von Scheidenpilzen kann die Unterwäsche sein.

 

Welche moderne Frau trägt heute noch die guten alten Baumwollslips? Stattdessen liegen superweiche Kunstfasern in allen erdenklichen Farben im Trend.

 

Die synthetischen Färbemittel werden allerdings auch von der empfindlichen Schleimhaut aufgenommen und können so allergische Reaktionen auslösen. Damit ist die Haut für Pilzinfektionen besonders empfänglich.

 

Ein ebenfalls grosser Nachteil dieser Wäsche besteht darin, dass sie die Atmungsaktivität der Haut behindert. Beim Tragen entsteht ein Wärme- und Feuchtigkeitsstau. Dieses feucht-warme Klima zieht Pilze nahezu magisch an.

Scheidenpilz durch Tampons

 

Natürlich führt allein das Tragen von Tampons kaum zu einer Scheidenpilzinfektion.

 

Ist die Scheidenflora jedoch bereits in ihrem natürlichen Gleichgewicht gestört und sind die Schleimhäute trocken und irritiert, dann führen Tampons zu einer Verstärkung dieser Probleme und begünstigen dadurch die Ansiedlung von Scheidenpilzen.

 

Wer also zu Scheidenpilzinfektionen neigt, sollte keine Tampons verwenden.

Wenn der Scheidenpilz chronisch wird

 

Beobachtet man nun an sich die typischen Symptome eines Scheidenpilzes, wird der erste Weg vermutlich zum Arzt führen.

 

Nach der Diagnosestellung erhält man dort sehr wahrscheinlich ein Antimykotikum, also ein Medikament gegen Pilzbefall – in Form von Tabletten, Cremes oder Zäpfchen oder auch einer Kombination davon.

 

Meist wirkt das Mittel schnell. Und schnell hat man den Scheidenpilz vergessen. Genauso schnell kehrt der Pilz aber nicht selten wieder zurück. Kaum wurde die Behandlung der Pilzinfektion vermeintlich erfolgreich abgeschlossen, zeigen sich also schon wieder erste Anzeichen einer erneuten Infektion.

 

Bei manchen Frauen ist das mehrmals jährlich der Fall oder sogar monatlich, nämlich pünktlich kurz nach der Periode.

 

Immer wieder kommt es ausserdem vor, dass nach einer mehrfachen Anwendung des Medikaments dieses nicht mehr wirkt und sich der Pilz kaum noch davon beeinflussen lässt.

 

In beiden Fällen spricht man von chronischem Scheidenpilz, der das Leben der Betroffenen sehr stark beeinträchtigt. Ständiger Juckreiz und Schmerzen quälen Tag für Tag. Im Berufsleben leidet dadurch die Konzentration und ein ausgefülltes Liebesleben ist so gut wie nicht mehr möglich, was natürlich so manche Partnerschaft auf die Probe stellt.

 

Nicht gerade zur Besserung des Zustandes tragen jetzt so manche Ärzte bei, da diese bei therapieresistentem chronischen Scheidenpilz oft ratlos sind und ihre Patientinnen ohne wirkliche Hilfe wieder davon schicken müssen.

 

Aus ganzheitlicher Sicht jedoch gibt es sehr viele Massnahmen, die gegen den Scheidenpilz unternommen werden können.

 

Intelligent kombiniert sorgen sie nicht nur für das Absterben der Pilze, sondern insbesondere dafür, dass das Milieu des Körpers wieder in sein gesundes Gleichgewicht findet, dass die Darm- und Scheidenflora wieder aufgebaut, das Immunsystem gestärkt und eine mögliche Übersäuerung abgebaut wird. Gleichzeitig kann sich die Scheidenschleimhaut wieder regenerieren und ihren gesunden pH-Wert erreichen.

 

Infolgedessen wird dem Scheidenpilz sozusagen der Boden unter den Füssen weggezogen. Er findet weder Nahrung noch Lebensraum und verabschiedet sich dauerhaft.

Therapien
Organotrope Therapie

Bei der organotropen Therapie geht es darum, geschwächte Organe zu unterstützen.

Immunbiologische und isopathische Therapie

Die immunbiologische und isopathische Therapie der Humanbiologie ist ein ganzheitlich-medizinisches Naturheilverfahren.

Pflanzenheilkunde: es werden stabilisierend und regenerativ wirkende Pflanzen eingesetzt. Da es eine große Auswahl gibt, wird die beste Pflanze für jedes Organ bestimmt.

Homöopathisch: aufbereitete mineralische, pflanzliche oder Organbestandteile werden nach einem bestimmten Verfahren potenziert, d. h. aufbereitet, verdünnt und verschüttelt.

Orthomolekulare Therapie: mit den passenden Vitaminen, Mineralstoffen, Amino- und Fettsäuren wird eine Unterstützung der betroffenen Organe angestrebt.

Personotrope Therapie

Anders als bei der organotropen Therapie geht es nicht um die einzelnen Organe, sondern um den ganzen Menschen. Es werden bei der personotropen Therapie die Konstitution und damit die Selbstheilungskräfte des Menschen unterstützt. Die schulmedizinische Diagnose spielt hierbei keine Rolle, sondern die Ausprägungen des körperlichen Abwehrsystems.

Bioresonanztherapie (BRT): die Bioresonanztherapie (BRT) biophysikalische Informationstherapie ist ein energetisches Behandlungsverfahren, dessen Grundlage die Quantenphysik ist. Es geht davon aus, dass jedes biologische System mit einer eigenen Frequenz schwingt, die auf die Eigenschwingung der Elementarteilchen zurückzuführen ist. Die Schwingungsfrequenz vermittelt einen ständigen biologischen Informationsfluss zwischen diesen elektrischen Feldern und der Materie bzw. dem Gewebe. Die Grundlage der Therapie besteht in der gezielten Einspeisung biologisch wirksamer Frequenzen, die z. B. krankes Gewebe, das in seiner Frequenz gestört ist, beeinflussen können. Außerdem wird erkranktes Gewebe mit patienteneigenen Schwingungen behandelt, indem diese in das erkrankte Gebiet geleitet werden.

 

Die Bioresonanztherapie ist sowohl bei akuten als auch bei chronischen Erkrankungen sinnvoll. Bestimmend für die Therapie ist nicht die Erkrankung, sondern das Schwingungszentrum.

 

Im Folgenden finden Sie naturheilkundliche und Alternative Therapieverfahren, die bei der Erkrankung von  Scheidenpilz in Frage kommen.

 

Homöopathie

Die homöopathische Behandlung:

In einer ausführlichen Anamnese (Krankengeschichte) versucht der Homöopath, den Patienten als Ganzes in all seinen Lebensbereichen zu erfassen und alle Symptome und bisherigen Erkrankungen zu ordnen. Anhand dieser Gesamtheit der Symptome, wird anschließend das homöopathische Mittel bestimmt, das in seinem Arzneimittelbild die beste Übereinstimmung mit den Symptomen des Patienten aufweist. Eine homöopathische Behandlung von chronischen Krankheiten wird auch als Konstitutionsbehandlung bezeichnet.

Phytotherapie

Die phytotherapeutische Behandlung:

Es werden stabilisierend und regenerativ wirkende Pflanzen eingesetzt. Da es eine große Auswahl gibt, wird die beste Pflanze für jedes Organ bestimmt.

Akupunktur:

Diese Therapieform ist geeignet, Energien wieder zum fließen zu bringen. Sie basiert auf der Akupunktur-Lehre. 

Wichtig: Der Säure-Basen-Haushalt und das Thema "Übersäuerung" kann bei vielen akuten und chronischen Beschwerden eine Rolle spielen!

Abraten möchte ich vor Versuchen der Selbstbehandlung. Es geht hier nicht darum, mal eben schnell ein Symptom aus dem Weg zu räumen, sondern um die Stimulierung regulatorischer Prozesse tief im Organismus. Hier ist unbedingt ein Fachmann gefragt, der nach gründlichem, mehrjährigem Studium der klassischen Homöopathie in der Lage ist, das passende Einzelmittel auszuwählen und den Verlauf der Therapie zu beurteilen. Generell gibt es hunderte von potentiell wirksamen Arzneien für diese Krankheit. Davon werden mindestens zwei Duzend besonders häufig mit Erfolg eingesetzt. Aber im jeweiligen Einzelfall ist es immer ein bestimmtes Mittel oder eine ganz bestimmte Mittelfolge, die dem Patienten hilft, seine Schwierigkeiten besser zu meistern. Die Veränderungen, die auf das Mittel eintreten sind oft sehr subtil und für den Laien schwer zu beurteilen.

Bei der homöopathischen Behandlung geht es nicht darum, in die Persönlichkeit des Patienten einzugreifen. Wir alle haben unsere größeren oder kleineren Schwachstellen, die ein Teil unserer Individualität sind und uns von allen anderen Menschen abheben. Nur indem wir lernen, diese zu akzeptieren, können sie unser Leben bereichern. Dagegen beschneidet der Versuch, menschliches Verhalten in Schablonen zu pressen, unser Selbst und macht uns ärmer und kränker. Daher kann es nicht unser Ziel sein, nur ein besseres „Funktionieren“ des Patienten durch reine Symptomenunterdrückung zu erreichen.



Naturheilpraxis Biloba - Regio Sissach|Basel

diplomierter Naturarzt NVS und Homöopath