Penicillinum

Penicillinum ist keine Impfnosode, wird hier aber mit aufgeführt, da es durch medizinische Behandlung in unseren Körper gelangt.

 

Penicillin kam als ein Segen über die Menschheit, mit seiner Hilfe ließen sich lebensbedrohliche Infektionen unter Kontrolle bringen. Es taugt aber nicht zur Ursachenbehandlung für eine Krankheitsanfälligkeit, im Gegenteil. Der häufige Gebrauch von Antibiotica führt sogar oft eher zu einer größeren Empfänglichkeit gegenüber bakteriellen Infektionen.

 

Die Lebenskraft benutzt im Allgemeinen Krankheitserreger, um Absonderung zu erzeugen und Schonung zu erzwingen und damit zu vermeiden, dass zentrale Funktionen aufgrund von Schwäche oder Störung nicht richtig ausgeführt werden können. Die Beseitigung dieser Erreger berücksichtigt nicht den Hintergrund, vor dem sich eine Infektion überhaupt entwickelt, sie ist eine rein symptomatische Therapie.

 

Folgerichtig fühlt sich die Lebenskraft nicht verstanden und bringt ihr Anliegen - fast trotzig - immer wieder an der selben Stelle zum Ausdruck. So erklärt sich  die Tendenz zu Rückfällen.

 

Dieses Vorgehen kostet Energie, die sich durch ständige Wiederholung verbraucht.  Die Gefahr besteht, dass sich  ein konstitutionelles Problem auf eine andere, tiefere Ebene zurückzieht und dort Beschwerden verursacht, die mit dem Ausschalten von Krankheitserregern nicht mehr zu beheben sind.

 

Chronisch kranke Patienten haben sehr oft eine Vorgeschichte von wiederholten bakteriellen Infekten (Mandeln, Nebenhöhlen, Bronchien usw.) mit entsprechend häufigem Einsatz von Antibiotica. Dem Versiegen der eitrigen Entzündungen schließt sich dann die Entwicklung eines chronischen Leidens an.

 

Das gilt auch und besonders für psychische Erkrankungen. Dementsprechend ist Penicillinum in homöopathischer Verdünnung, wenn die Vorgeschichte passt ein wichtiges Einstiegsmittel z. B. bei

  • Depressionen
  • Burn-out-Syndrom
  • Angstzuständen
  • Schlafstörungen
  • Wahnvorstellungen, fixen Ideen

 

Außerdem ist Penicillinum unverzichtbar für die Behandlung von:

  • Pilzinfektionen in jedem denkbaren Bereich
  • Hartnäckige Haut- oder Schleimhautprobleme mit Juckreiz und Brennen
  • Darmpilze

 

Über die Problematik von Pilzerkrankungen wäre ein gesondertes Kapitel gerechtfertigt. Anhand von Beobachtungen in der Natur können wir davon ausgehen, dass sie nicht auf ihren Erscheinungsort begrenzt sind. Aus dem Wald kennen wir sie als netzförmige Lebewesen – die größten überhaupt – deren sichtbare Fruchtkörper ihre unterirdische Ausdehnung andeuten. Manche Arten dulden keine Konkurrenz in ihrem Wohnbereich. Der Gedanke, dass sie unter Umständen auch eine Schutzfunktion haben, ist deshalb nicht abwegig.

 

Pilzerkrankungen, die mit Salben unterdrückt werden, ziehen sich ins Körperinnere zurück. Ein Zusammenhang von Beschwerden des zentralen oder peripheren Nervensystems mit Pilzinfektionen in der Vorgeschichte liegt nahe, die häufig beobachtete zeitliche Abfolge deutet darauf hin. Das gilt für unruhige Beine ebenso wie z. B. für Morbus Parkinson.

 

Dabei müssen wir berücksichtigen. dass wie bei Impfungen auch hier die Information des Medikaments schon ererbt sein kann, denn wer hat heute noch Eltern und Großeltern, die noch niemals antibiotisch behandelt worden sind?

 

Häufig ist der Verdauungstrakt angegriffen, Bauchkrämpfe, Darmkollern, Durchfall oder Verstopfung nach Antibiotica-Therapie:

  • Neigung zu Blutungen allgemein
  • Nasenbluten
  • Blutige Absonderungen
  • Blut unterlaufene Augen
  • Blutende, schmerzhafte Hämorrhoiden. Der Patientin war kurz vorher vom Zahnarzt bei einer Wurzelbehandlung ein Penicillindepot gelegt worden
  • Quälender Analjuckreiz
  • Risse und Rhagaden, besonders an den Haut/Schleimhaut-Grenzen
  • Juckreiz an Stellen mit Pilzbefall; der Patient kratzt sich blutig 
  • Reizung der unteren Harnwege mit Juckreiz und Brennen; Schwellungsgefühl
  • Unruhige Beine
  • Muskelzucken an kleinen Stellen, z. B. Augenlid

 

Kombinationen:

Penicillinum wird ähnlich eingesetzt wie eine Impfnosode, zur Beseitigung einesr häufig schon ererbten oder aber erworbenen Blockade, die die Wirkung anderer Arzneien behindert. Als alleiniges Mittel reicht es kaum jemals aus.

 

Es wird sehr häufig mit Streptococcinum und Carcinosinum kombiniert.



Naturheilpraxis Biloba - Regio Sissach|Basel

diplomierter Naturarzt NVS und Homöopath