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Martin Nötzli diplomierter Naturarzt NVS kantonal approbiert

Homöopath, Phytotherapeut, Heilpraktiker,

Komplementärmedizin-Therapeut, Gesundheitspädagoge

Telefon 077 222 88 30 / +41 (0)77 222 88 30

Momo - Michael Ende

Oder Die seltsame Geschichte von den Zeit-Dieben und von dem Kind, das den Menschen die gestohlene Zeit zurückbrachte. Momo - von Michael Ende

Eine gespenstische Gesellschaft "grauer Herren" ist am Werk und veranlasst immer mehr Menschen, Zeit zu sparen. Aber in Wirklichkeit betrügen sie die Menschen um diese ersparte Zeit. Als die Not am grössten ist und die Welt ihnen schon endgültig zu gehören scheint, entschliesst sich Meister Hora, der geheimnisvolle "Verwalter der Zeit", zum Eingreifen. Doch dazu braucht er die Hilfe eines Menschenkindes. Die Welt steht still und Momo, die struppige kleine Heldin der Geschichte, kämpft ganz allein, mit nichts als einer Blume in der Hand und einer Schildkröte unter dem Arm, gegen das riesige Heer der "grauen Herren" - und siegt auf wunderbare Weise.

 

Portrait

Michael Ende wurde 1929 als Sohn des surrealistischen Malers Edgar Ende in Garmisch-Partenkirchen geboren und starb im August 1995 in Stuttgart. In einer nüchternen, seelenlosen Zeit hat er die fast verloren gegangenen Reiche des Phantastischen und der Träume für die Kinder wie für die Erwachsenen zurückgewonnen und wurde mit Büchern wie "Die unendliche Geschichte" und "Momo" weltberühmt.

Er zählt heute zu den bekanntesten deutschen Schriftstellern und war immer ein ausgesprochen vielseitiger Autor. Neben Kinder- und Jugendbüchern hat er poetische Bilderbuchtexte und Bücher für Erwachsene, Theaterstücke, Opernlibretti und Gedichte geschrieben. Viele seiner Bücher wurden verfilmt oder für Funk und Fernsehen bearbeitet. Für sein literarisches Werk erhielt er zahlreiche deutsche und internationale Preise.

Momo - Michael Ende - Oder Die seltsame Geschichte von den Zeit-Dieben und von dem Kind, das den Menschen die gestohlene Zeit zurückbrachte. Momo - von Michael Ende

Oder Die seltsame Geschichte von den Zeit-Dieben und von dem Kind, das den Menschen die gestohlene Zeit zurückbrachte.

Momo - von Michael Ende

Eine meiner Lieblingsstellen aus dem Buch „Momo – oder – Die seltsame Geschichte von den Zeit-Dieben und von dem Kind, das den Menschen die gestohlene Zeit zurückbrachte.“ von Michael Ende. Ein Buch, dass ich durch Eingebung des Augenblicks in die Hand bekam. Danke dafür! Denn dieses Buch, das bereits 1973 erschienen ist, beinhaltet eine Menge solcher Weisheiten.

Lass dir nicht die Zeit stehlen!

„Es gibt ein großes und doch ganz alltägliches Geheimnis. Alle Menschen haben daran teil, jeder kennt es, aber die wenigsten denken je darüber nach. Die meisten Leute nehmen es einfach so hin und wundern sich kein bisschen darüber. Dieses Geheimnis ist die Zeit. Es gibt Kalender und Uhren, um sie zu messen, aber das will wenig besagen, denn jeder weiß, dass einem eine einzige Stunde wie eine Ewigkeit vorkommen kann, mitunter kann sie aber auch wie ein Augenblick vergehen – je nachdem, was man in dieser Stunde erlebt. Denn Zeit ist Leben. Und das Leben wohnt im Herzen.“

Wie wollen wir leben?

Unsere Lebenszeit ist begrenzt – ganz egal, ob und was danach kommen mag. Wir können diese begrenzte Lebenszeit nun auf verschiedene Weise verbringen, aber die meisten Menschen möchten zufrieden und glücklich leben. Und so wenige haben das Gefühl, dass sie das wirklich voll und ganz tun.

 

Was wir als erfüllte Zeit erleben, mag sehr individuell sein. Für mich ist es zum Beispiel selbstbestimmt, sorgenfrei, entspannt und lachend verbrachte Zeit. Zeit mit Freunden und Freundinnen also. Zeit mit der Familie. Zeit in der Natur. Spiel und Sport.

Was stiehlt uns die Zeit?

  • Perfektionismus, weil jeder weitere kleine Schritt hin zu einem (vermeintlich) perfekten Ergebnis eine immer größere Zeit in Anspruch nimmt.
  • Dinge aufschieben, weil man dann immer wieder Zeit damit verbringt, daran zu denken – und dann Zeit damit verbringt, diese Gedanken wieder wegzuschieben. Lieber gleich anpacken.
  • Reizüberflutung, die vor allem auch durch die Digitalisierung des Lebens geschieht. Smartphones, Computerprogramme, Facebook – alles buhlt ständig um unsere Aufmerksamkeit – und lenkt uns damit ab!
  • Sich einfach in alles fügen, in was das Leben einen wirft, anstatt zu entscheiden und zu gestalten, was ich mache und womit ich mich beschäftige. (Auch wenn das natürlich nicht immer im vollen Umfang möglich ist)
  • Und ganz nach dem Buch „Momo“: Der Versuch, Zeit zu sparen!
Oder Die seltsame Geschichte von den Zeit-Dieben und von dem Kind, das den Menschen die gestohlene Zeit zurückbrachte. Momo - von Michael Ende

Warum „Zeit sparen“ Zeit kostet

Im Buch „Momo“ geht es im Kern um die grauen Herren, die mehr und mehr Menschen dazu bringen, Zeit zu sparen. Also alles ein bisschen schneller zu erledigen und auf unnötige Zeitfresser wie Freundschaften, Nachbarschaftshilfe und ähnliches zu verzichten. Jetzt ordentlich arbeiten, damit man später die damit gesparte Zeit schön genießen kann.

 

Die Menschen im Buch übersehen dabei völlig, dass sie durch dieses Verhalten plötzlich keine Freude mehr an ihren Tätigkeiten haben. Das sie gestresst sind. Alle unfreundlich werden. Und so weiter. Warum das so ist und wie eine mögliche Lösung aussehen kann, verrät im Buch einer der beiden besten Freunde von Momo, dem kleinen Mädchen, die die Hauptfigur des Buches ist. Dieser Freund heißt Beppo und ist Strassenkehrer.

„Manchmal hat man eine sehr lange Straße vor sich. Man denkt, die ist so schrecklich lang; das kann man niemals schaffen, denkt man. Und dann fängt man an, sich zu eilen. Und man eilt sich immer mehr. Jedes Mal, wenn man aufblickt, sieht man, dass es gar nicht weniger wird, was noch vor einem liegt.

Und man strengt sich noch mehr an, man kriegt es mit der Angst zu tun und zum Schluss ist man ganz außer Puste und kann nicht mehr. Und die Straße liegt immer noch vor einem. So darf man es nicht machen. Man darf nie an die ganze Straße auf einmal denken, verstehst du?

Man muss immer nur an den nächsten Schritt denken, an den nächsten Atemzug, an den nächsten Besenstich. Dann macht es Freude; das ist wichtig, dann macht man seine Sache gut. Und so soll es sein.

Auf einmal merkt man, dass man Schritt für Schritt die ganze Straße gemacht hat. Man hat gar nicht gemerkt wie, und man ist nicht außer Puste. Das ist wichtig.“

Beppo Strassenkehrer, aus dem Buch „Momo“ von Michael Ende

Momo – oder – Die seltsame Geschichte von den Zeit-Dieben und von dem Kind, das den Menschen die gestohlene Zeit zurückbrachte.

Ich empfehle dieses Buch im Moment allen Menschen um mich herum. Denn es ist ein Buch, das zum Nachdenken anregen kann. Und da Michael Ende selbst immer wieder betont hat, dass er die Einteilung in Literatur für Erwachsene und Literatur für Kinder für Unsinn hält, gilt die Ausrede „ist ein Kinderbuch“ definitiv nicht! ;)

 

Ich möchte nach dem Lesen dieses fesselnden Buches auf jeden Fall wieder mehr darauf achten, wie ich meine Zeit verbringe. Denn Zeit ist Leben. Und das Leben wohnt im Herzen!



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